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Vorsicht Verkauf

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss sich seit 2001 auch mit dem neuen Schuldrecht des BGB auseinandersetzen.
Der Verbraucherschutz lag wohl im besonderen Interesse der Schuldrechtreformer, denn Verbraucher sind zurecht die großen Gewinner der neuen Rechtslage. Das Schuldrecht unterscheidet zwei Formen von Mängeln im Immobilienkaufvertrag - den Rechts - und den Sachmangel.

Verkaufsgespräch
Alle Äußerungen des Verkäufers im Verkaufsgespräch führen zu einer Beschaffenheitsvereinbarung im Sinne von § 434 BGB. Es ist somit im Ergebnis kein Unterschied mehr darin festzustellen, ob ein Verkäufer für eine bestimmte Eigenschaft ausdrücklich im Kaufvertrag garantieren möchte oder ob er, vielleicht sogar unwissentlich, mit falschen Aussagen geworben hat. Der Käufer der Immobilie hat in der Konsequenz die Möglichkeit, im Rahmen des großen oder kleinen Schadenersatz entweder den Kauf kostenpflichtig rückgängig zu machen oder Schadenersatz z.B. in Form von Geld, zu verlangen. Bei den für Immobilien üblicherweise enormen Streitsummen kann der finanzielle Schaden, vor allem bei gerichtlichen Auseinandersetzungen, schnell enorme Höhen erreichen.

Wie schütze ich mich!
Mit Einführung der Schuldrechtsreform hat sich der Aufgabenbereich des Immobilienmaklers deutlich verändert. Der moderne und gut ausgebildete Immobilienmakler ist ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Immobilie, Verkäufer, Käufer und Notar. Profi - Makler verfügen über Grundkenntnisse in den für den Grundstückskaufvertrag relevanten Bereichen. Mögliche Problemquellen kann der Makler vor Ort und während der Beurkundung erkennen und den Verkäufer bei seinen Aufklärungs- und Informationspflichten unterstützen. Gemeinsam mit dem Notar bereitet er den Kaufvertrag vor, in dem das Schutzinteresse aller Kaufvertragspartner umfangreich gewürdigt wird.

Quelle: Michael Schäffler